Praxis für Integrative Lerntherapie

Susanne R. Cormier


Symptome einer Rechenstörung (Dyskalkulie)

 

Charakteristische Fehler beim Vorliegen einer Dyskalkulie sind u. a. folgende:

 

  • zählendes Rechnen, Benutzen der Finger oder anderer Zählhilfen
  • unökonomische, unlogische Verwendung von Veranschaulichungmitteln
  • enorme Gedächtnis- und Konzentrationsleistungen,
  • hohe Anstrengung und schnelle Erschöpfung bei der Bewältigung mathematischer Aufgaben; Berechnungen benötigen unverhältnismäßig viel Zeit
  • schematische Bewältigung von Aufgaben, Abweichungen in der Aufgabenstellung führen zu Irritationen
  • starke Fehleranfälligkeit der Rechenmodelle bei komplizierteren Aufgabenstellungen
  • keine Verbesserung der Defizite durch beständiges und intensives Üben; Geübtes wird schnell wieder vergessen oder stur auswendig gelernt
  • wahllose Verknüpfung von Größenangaben mit Operationen bei Sachaufgaben, um irgendwie zu einer Lösung zu gelangen; die Aufgabenstellung kann nur wortwörtlich wiedergegeben werden
  • Duldung widersprüchlicher Ergebnisse nebeneinander; offensichtliche Rechenfehler werden nicht erkannt
  • Übertragen des Rechenvorgangs auf ähnliche Aufgaben kann nicht erbracht werden; stets wird neu berechnet

 

Dyskalkulie verursacht bei den davon betroffenen Schulkindern i. d. R. Misserfolgsorientierung, Schulversagen und damit Entzug von Lebenschancen.

Die Betroffenen sind normal bis überdurchschnittlich intelligente Kinder, deren Leistungen im mathematischen Bereich erwartungswidrig niedrig ausfallen und bei denen alle herkömmlichen Formen des Übens und Nachhelfens keinen Erfolg zeitigen.

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